dagegen war es heute harmlos. ich beschloss, die tram zur universität zu nehmen und meinen drahtessel daheim im trockenen zu belassen. leider war die querstraße mal wieder gesperrt weil ein haus zum zweiten mal schaden erlitt. ich war also gezwungen, einen umweg zu nehmen. doch die besagte war nicht die einzige gesperrte straße und so fühlte ich mich wie pacman oder wie ein hamster im labyrinth. ich fand nicht den richtigen weg, verlor vor lauter ecken, gässchen und regen die orientierung und fand nur mit hilfe wieder den „ausgang“. mittlerweile war ich naß bis auf die haut, und spät dran. ich beschloss also, zunächst wieder nach hause zurück zu gehen und mir trockene sachen anzuziehen, denn so konnte ich unmöglich mehrere stunden in der uni sitzen – ohne krank zu werden. schließlich kam ich einigermaßen trocken und leider ein wenig zu spät in den unterricht, was aber niemanden zu stören schien. natürlich wurde ich auch auf dem weg vom designgebäude zur bibliothek, auf dem von der bibiothek zum printshop, auf dem weg vom printshop zum „oficina de las relaciones internacionales“, auf dem von dort zur tram und schließlich auch auf dem heiweg von der tram naß, jedoch hat mich das keinesfalls mehr verwundert. wenn es hier regnet, dann also richtig. Leider wurden meine kopfschmerzen, die heute mittag zunächst harmlos erschienen, im laufe des nachmittags schlimmer. hinzu kamen schwindelgefühle und gegen abend die feierliche begegnung mit meinem mittagessen im waschbecken. das treffen mit einigen leuten aus der designklasse für heute abend habe ich abgesagt. nun hoffe ich, dass mich eine erholsame nacht bis morgen früh wieder auf den damm bringt. noch stehen die regenstiefel im regal des schuhladens. aber nicht mehr lange…!
Dienstag, 16. Oktober 2007
:: der regen regnet sich nicht satt [erich kästner] ::
als ich heute morgen aufstand, regnete es. aber nicht viel. nach dem unwetter vom letzten donnerstag sind wir einiges gewohnt. für alle, die es nicht mitbekommen haben: die gullideckel im turia (dem ehemaligen fluss, der jetzt park ist) wurden aus dem boden gedrückt und umgedreht. das wasser der kanalisation überschwemmte wiesen, wege, fussballfelder. kniehoch.
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