Dienstag, 26. Februar 2008

:: einer der tage ::

...an denen die sonne scheint, aber man trotzdem mit dem falschen fuss aufsteht. an denen nichts so läuft, wie man es gern hätte. die zeit erst nicht vergeht, dann plötzlich der zeiger auf drei springt.
ich stehe am fahrkartenautomaten. krame meinen letzten zehn-euro-schein aus dem portemonnaie, um mir ein zehn-fahrten-ticket zu kaufen. ich wähle das ticket und lasse den automaten meinen schein in sich aufsaugen. er schluckt kurz und bringt nichts ausser ein kurzes bäuerchen. das wars. leere im fach, wo jetzt eigentlich mein ticket und dazu das passende wechselgeld auf zehn euro rauskommen sollte. ich schlucke ebenfalls. gebe ihm kurzerhand einen klopfer auf die schulter und hoffe angestrengt, er würde doch bitte noch ein bisschen mehr sagen. plopp! zwei euro kommen unten an. ich untersuche das fach auf gründlichste. zwei euro, sonst nichts. immerhin ein anfang, denke ich. und klopfe ihm noch ein, zweimal auf die schulter. aber nichts passiert. mein schein scheint ihm wohl geschmeckt zu haben. kurzerhand wähle ich die nummer, die auf dem automaten dankenswerter weise angegeben ist. aber niemand antwortet. wohl siesta-zeit. die bahn kommt. ich steige also ein und wende mich dem fahrer zu, auch wenn man das eigentlich nicht machen soll, siehe hinweis. er sagt, ich solle 'benimaclet' aussteigen und dort meine beschwerde melden. leider fehlt mir an dieser stelle die zeit, also schaue ich abends dort vorbei. ich fülle das formular gründlich aus, gebe meinen namen, ausweisnummer und eine kurze schilderung des vorgangs an. sachlich. der freundliche mann tippt alles in seinen computer und gibt mir eine entschädigung für meine anreise, eine karte mit zwei fahrten. ausserdem mein 'bono-ticket mit zehn reisen' und mein wechselgeld, 'drei euro neunzig'. sehr freundlich. und mit dem richtigen fuss verlasse ich sein häuschen.

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