Dienstag, 17. Juni 2008

:: epilog ::

olivia ist die erste, von der ich mich verabschiede. mit dem plan, anfang nächsten jahres nach wien zu kommen, trösten wir uns darüber hinweg, dass wir ab sofort auf telefon, messenger und e-mail angewiesen sind.
später klingelt es an der tür. es ist bereits nach eins, ich packe noch meine koffer und taschen und weiß nicht, ob und wie ich all das mitkriegen soll. zum glück sind tereza und merit offen für neues, sodass ich meine nicht mehr benötigten und nicht transportablen dinge guten gewissens los werde. mit einem lächelnden auge darauf, dass die zwei in vierzehn tagen auch ihre koffer packen müssen. und dann vermutlich leute suchen, die 'erben' wollen. um vier nehmen wir ein taxi. einige wenige hinweisschilder am flughafen lassen uns hoffen und bangen, dass mit meinem 20 kilo bücherhandgepäck und meiner überfüllten 'laptoptasche' alles gut geht. als wir im flugzeug sitzen dauert es keine 2 minuten, bis wir zwei schlummern. erst bei der landung in maastricht werden wir wach. nicht zuletzt wegen meiner schlafabstinenz weiß ich gerade noch nicht wirklich, ob freude oder traurigkeit überwiegen.
aber im zender wohnheim fühle ich mich zuhause.

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